Post für Stefan vom Stehgeiger

1.FC Kaiserslautern e.V.

zu Händen Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz
Fritz-Walter-Str. 1
67663 Kaiserslautern

Fragen zur abgelaufenen Saison sowie Vorschläge

Sehr geehrter Herr Kuntz,

vorab möchte ich betonen, dass es sich bei meinem Anschreiben nicht um irgendwelche irregeleiteten Beschimpfungen oder respektlosen Anmerkungen halten wird.

Falls Sie die Zeit erübrigen können die folgenden Zeilen zu lesen, steigen Sie in meiner Gunst noch in unerreichte Höhen. Ich muss dazu sagen, dass ich Sie als kleiner Junge auf dem Betze habe spielen sehen und sofort ein Idol hatte. Ihre Leistungen mit der Deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 1996 in England und Ihre Rückkehr zum 1. FC Kaiserslautern, sowie Ihr Engagement seit 2008 nötigen mir den allerhöchsten Respekt ab. Ich bin sehr dankbar dafür, dass Sie die Geschicke beim FCK leiten.

Die abgelaufene Saison war für viele Fans und sicherlich auch Verantwortliche eine Enttäuschung. Natürlich darf man argumentieren, dass in der Relegation das gesetzte Ziel Aufstieg nur denkbar knapp verfehlt wurde. Aber die Art und Weise wie man den dritten Platz in der 2. Bundesliga erreicht hat und sich dann gegen die TSG 1899 Hoffenheim präsentierte geben mir Anlass zur Sorge.

Unter dem neuen Trainer Franco Foda wurde, auch auf Grund von Verletzungen (Enis Alushi, Markus Karl) ein wirklich unansehnlicher Fußball gespielt. Gerade die Rückrunde, abgesehen von den wichtigen Siegen gegen den 1. FC Köln und den FSV Frankfurt, boten spielerische Magerkost. Alle Last des Spielaufbaus lag bei Alexander Baumjohann und andere Kreativspieler waren mutmaßlich indisponiert. Es wurde, wie man es bereits unter Milan Sasic kannte, das Heil in langen Bällen auf Stürmer Idrissou gesucht. Gegen eine individuell stark besetzte und clevere Truppe wie Hoffenheim fand der FCK-Aufstiegszug seine Endstation. Aber auch schon gegen vermeintlich schwächere Gegner im Ligabetrieb tat man sich schwer.

Ich hoffe, wie viele weitere Fans, dass das Trainerteam um Franco Foda für die neue Saison eine andere Herangehensweise plant. Denn der antiquierte Fußball, den der FCK in großen Teilen der Saison bot treibt die Fans aus dem Stadion und in die Verzweiflung. Ich möchte betonen, dass ich nicht an der Kompetenz von Foda zweifle, mir steht es gar nicht zu jene einschätzen zu können, aber wie Sie wissen besteht Deutschland aus 81.000.000 Bundestrainern und der 1. FC Kaiserslautern hat Millionen „Trainer“ unter seinen Anhängern.

Jeder Anhänger hat seine eigenen Gedanken zum 1. FC Kaiserslautern und mir wurde in zahllosen Gesprächen mit Gleichgesinnten empfohlen, jene Gedanken doch mal vorzutragen bzw. für die Verantwortlichen offen zu legen.

Es wäre für die langfristige Zukunft des Vereins wichtig, wenn der FCK eine Spielidee entwickeln könnte, die auch unabhängig vom jeweiligen Personal funktioniert. Damit meine ich insbesondere ein fixiertes Positionsspiel, das angefangen in den Jugendabteilungen Einzug findet. So wäre gewährleistet, dass unabhängig vom jeweiligen Talent und Interpretation der Spielrolle, Spieler aus dem eigenen Unterbau die Anforderung der „Kampfmannschaft“ kennen. Ich begrüße die Entscheidung mit Konrad Fünfstück einen fähigen Koordinator und Trainer an dieser wichtigen Schnittstelle zu platzieren. Seine Leistungen mit der U-23 waren ganz hervorragend, formte er die Truppe binnen kürzester Zeit zu einem Aufstiegsaspiranten. Ganz gleich wie die Saison für die zweite Mannschaft dann zu Ende ging, jene Entwicklung darf man durchaus als Erfolg werten. Junge Leute wie Jan-Lucas Dorow oder Jean Zimmer darf man auf dem Zettel haben, geht es darum die Positionen der Rollenspieler bei der ersten Mannschaft zu besetzen.

Spieler aus dem eigenen Unterbau/Jugendabteilung müssen die Zukunft für den 1. FC Kaiserslautern bilden. Man sieht es bundesweit, wie „Talente“ spielerische Impulse geben und mit möglichen Ablösen dem Verein helfen. Auch andere Vereine mit wirtschaftlich schwierigen Positionen, konnten in der Vergangenheit auf Eigenmaterial aus der Jugend bauen und stabilisierten sich in der Folge. Hierbei dürfen Erfolge auch klarer nach Außen hin kommuniziert werden. Ich war beispielsweise beim Halbfinalspiel des DFB-Jugendpokals in Mönchengladbach und war sehr angetan von der Leistung der A-Jugend (U-19). Aber nur die wenigsten Fans wissen etwas über jene Erfolge. Bedenkt man die komplizierte Situation in der Vergangenheit, sind die jüngsten Triumphe der U-19 schon bemerkenswert. Hier kann der FCK mehr tun, als nur einen lieblosen Artikel auf der Homepage zu veröffentlichen. Für die Außendarstellung kann das nur von Vorteil sein. Auch waren die jungen Fohlen besser repräsentiert (Königs, ter Stegen, Heimeroth, Herrmann), was natürlich auch an der Ansetzung (Heimspiel) lag. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass die jungen Leute das Gefühl haben, in Schlagdistanz zum Profidasein zu arbeiten. Mit Florian Dick als Pate der U-19 ist ein richtiger Schritt gemacht. Ein Vollprofi und Identifikationsfigur für viele Fans des FCK.

Durchlässigkeit ist ein weiteres Thema, dass im Zusammenhang mit der Jugendarbeit häufig fällt. Ich bin mir bewusst, dass gerade die Förderung der eigenen Jugend komplex ist und von vielen Faktoren abhängt. Es wird nicht gelingen, jeden hoffnungsvollen Spieler in den Profibereich zu integrieren, aber die Bemühungen sollten klar erkenntlich sein. Die Fans sehnen sich nach erfolgreichen Eigengewächsen und sind sich deren Bedeutung durchaus bewusst. Am Thema Jugendarbeit kommt man in Deutschland, auch auf Grund der medialen Berichterstattung, kaum vorbei. Spieler wie Mario Rodriguez, Halil Hajtic, Marcell Öhler, Manfred Osei-Kwado, Florian Pick und Michael Schindele uvm könnten das Potential besitzen, zukünftig Profis beim FCK zu werden. Ich hoffe man befindet sich vor allem mit Rodriguez und Hajtic in Gesprächen über mögliche Verträge. Gerade Hajtic verkörpert einen Spielertyp, der im Profibereich fehlt. Ob es nun zu einer Karriere kommen sollte, steht auf einem anderen Blatt und hängt mit zahlreichen Unwägbarkeiten zusammen. Das Risiko ist aber kalkulierbar und nach Außen hin leicht zu rechtfertigen. Die vielen Neuzugänge in den letzten 3 Jahren sind dagegen, sieht man wer noch sportliche Relevanz für den 1. FC Kaiserslautern besitzt, manchmal schwerlich zu verteidigen. Gerade wenn die sportliche Habenseite dann unbefriedigend ausfällt.

Natürlich muss man Leistungen im Jugendbereich in der richtigen Relation sehen. Das altbekannte Dogma, dass der FCK keine Ausnahmetalente internationalen Kalibers hat, gilt da nicht. Spieler wie Hajtic können sich nur auf der Bühne präsentieren, die ihnen gegeben ist. Wer so eine herausragende Torquote erzielt und auch gegen höherklassige Gegner heraussticht, verdient Beachtung. Man muss schließlich auch mit dem Material arbeiten, dass man hat. Jeder darf vom nächsten Götze oder Goretzka träumen, aber in der Realität sollte gerade die Durchlässigkeit jene belohnen, die etwas leisten. Unabhängig davon, ob es in der A-Jungend Bundesliga ist oder der Regionalliga.

Ohne gänzlich dem Jugendwahn zu verfallen, ist es wichtig einige Kaderplätze für Talente anzubieten. Der aktuelle Kader der Mannschaft in der 2.Bundesliga wirkt etwas aufgebläht. Mit den Rückkehrern von Leihgeschäften, feststehenden Abgängen, neuen Spielern und unvorhersehbaren Entwicklungen wartet eine wahre Herkulesaufgabe auf Sie Herr Kuntz. Sie haben das Thema vor einiger Zeit selbst angeschnitten und heute brennt es vielen FCK-Fans auf der Seele: der Sportdirektor/Manager.

Sie erfüllen im Moment einen riesigen Aufgabenbereich, den sicherlich nicht jeder so gut bedienen könnte. Ich will Ihnen weder etwas von ihrer Kompetenzfülle in Abrede stellen, noch ihre sportlichen Entscheidungen kritisieren. Aber ein Sportdirektor könnte sie erheblich entlasten und ein eigenes Netzwerk mitbringen, wovon der Verein profitiert. Auch das öffentliche Fadenkreuz im Falle von Misserfolgen, liegt vornehmlich bei Ihnen. Was ich im Übrigen sehr unfair finde. Für Ihre eigene Position und die des Vereins wäre eine professionelle Strukturänderung in Form eines Sportdirektors sehr wichtig. Ein Triumvirat um Trainer, Vorstandsvorsitzender und Sportdirektor könnte bei zukünftigen Entscheidungen hilfreich sein. Gerade im Transferbereich, wo eigentlich jeder Schuss sitzen muss auf Grund der finanziellen Lage, könnte ein zusätzlicher Fachmann helfen.

Natürlich spielt die Kostenfrage eine Rolle und kompetente Leute wachsen nicht auf Bäumen. Trotzdem ist es dem Gros der Fans leicht zu erklären, wenn man eine strategische Position besetzt, anstatt einen potentiellen Leistungsträger zu verpflichten, auch in Liga 2. Vielleicht findet sich auch jemand in den eigenen Reihen und der Wert bemisst sich nicht kurzfristig, sondern langfristig. Auch muss klar sein, dass es mit der Hilfe eines sportlichen Entscheidungsträgers nicht sofort auf dem Platz besser läuft.

Wo ich gerade bei dem Personal aus den eigenen Reihen bin, kann ich die Arbeit von Gunther Metz gar nicht genug loben. „Magic Metz“ liefert seit einiger Zeit tolle Erfolge, selbst wenn der DFB-Pokal wie einst die Deutsche Meisterschaft nicht gewonnen werden kann. In Zukunft, damit möchte ich explizit nicht über eine etwaige Ablösung Franco Fodas sprechen, wäre es wünschenswert wenn ein Trainer wie Metz auch in die Konversation um einen Nachfolger als Cheftrainer der ersten Mannschaft aufgenommen wird. Vielleicht geschieht das intern sogar, aber nach Außen dringt nichts. Andere Vereine sind hier Vorbild, Trainer aus der eigenen Schmiede zu installieren. Gerade solche die im Jugendbereich erfolgreich sind, liegen aktuell im Trend. Auch hier muss der Gefragte eine Veränderung wollen, aber selbst der Anreiz dürfte Motivation für andere junge Trainer beim FCK sein.

Um diese vielen Zeilen abzuschließen, möchte ich noch ein Thema erwähnen. Oftmals wird im Fußball die Bedeutung von Teamgeist und Psychologie unterschätzt. Mannschaften mit einem tragenden Gerüst von Spielern, ergänzt durch Zukäufe und Talente, mischen den Profifußball auf.

Auch Gruppen die ein tragisches oder knappes Ereignis zusammen durchstanden haben, bilden neuen Zusammenhalt. Da entstehen Bindungen, die kein Mannschaftsabend oder Teambuilding kopieren kann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die TSG 1899 Hoffenheim in der kommenden Saison eine gute Rolle in der Bundesliga spielen wird und einen einstelligen Tabellenplatz erreichen kann. Auch hier hat der FCK durchaus Nachholbedarf. Ich konnte zum Beispiel keinerlei Informationen darüber finden, ob der Verein Psychologen konsultiert bzw. beschäftigt. Die Rolle der Psychologie in modernen Gruppen hat sich rapide verändert. Selbst in der Wirtschaft beschäftigen Konzerne solche Spezialisten und auch der ein oder andere Fußballverein nimmt solche Dienstleistungen in Anspruch. Gerade verletzte Spieler oder Leute mit sportlich vager Perspektive könnten solche Anlaufstellen gebrauchen. Das Teamklima kann über viele spielerischen Defizite hinweg retten. Eine Einheit zu formen ist mal wieder nicht so leicht, wie es sich schreibt. Aber die unterstützenden Strukturen darf man bereit stellen.

Das Heimspiel gegen die TSG 1899 aus Hoffenheim zeigte den FCK von seiner besten Seite. Die Fans besangen den Verein auch in der Niederlage bis zur letzten Sekunde. Ich bin darüber sehr froh und habe mehrere Aufrufe an Anhänger gestartet, damit es zu keinerlei Schmähung, Vandalismus oder Hooligan-Aktivität kommt. Nur darf man aus Vereinsseite diese Solidarität nicht verwechseln. Der Großteil der Menschen, die dort sangen und „support“ lieferten taten das nicht einzelnen Personen gegenüber, auch wenn die Mannschaft profitiert, sondern nur für den Verein. Dieser Club repräsentiert und kulminiert so viele Erinnerungen und Emotionen, dass jene völlig unabhängig vom Tagesgeschehen existieren. Den FCK tragen so viele Menschen im Herzen, dass sie dem Verein die Treue halten egal wer da das Trikot trägt und wer die Entscheidungen trifft. In dieser Hinsicht ist der 1. FC Kaiserslautern mehr als ein Club und kommt eher einer Religion oder Sekte gleich. Damit möchte ich zum Schluss noch einmal zur spielerischen Leistung der Mannschaft über die Saison und die Relegation kommen. Die Leistung wurde von den singenden Massen keinesfalls honoriert, höchstens der Einsatz. Das „Wie“ hat viele Fans verärgert und wäre selbst im Erfolgsfall zweifelhaft gewesen. Darum wünsche ich mir, dass Sie die kommende Saison auch als Chance sehen, noch einen Schritt in die Zukunft zu machen. Jeder wäre gerne aufgestiegen, aber mit einer gewachsenen Struktur und einem klar kommunizierten Plan.

Ich verbleibe als Verehrer des Vereins und Ihrer Person.

Mit freundlichen Grüßen

Stehgeiger

Post für Stefan! Einige Leute inspirierten mich endlich meine „Vorschläge“ mal zu präsentieren. Und da ist das Ding! Die Antwort wird umgehend veröffentlicht.

Es wird zum Tanz gebeten! – TSG 1899 Hoffenheim steht als Relegationsgegner für den FCK fest

Jetzt ist es soweit. Unglaublich wichtige Entscheidungen sind gefallen und der Relegationspartner für den 1. FC Kaiserslautern steht fest: TSG 1899 Hoffenheim

Wer mitliest, der weiß dass der Stehgeiger nicht der Meinung war, dass Hoffenheim es auf den 16.Platz schaffen würde. Die Indikatoren sprachen eindeutig gegen das Team aus dem Kraichgau. Trotzdem hat es dieser als „Söldner-Haufen“ beschimpfte Verein den Kopf aus der Schlinge gezogen. Auch als Fan des 1. FC Kaiserslautern muss der Stehgeiger seinen Hut davor ziehen. Die „Hopp-Gedächtnis-Mannschaft“ war in dieser Saison schon oftmals für tot erklärt worden und darf nun in der Relegation auf ein versöhnliches Ende hoffen.

Wie konnte das passieren?

Düsseldorf verlor sein Spiel in Hannover mit 0:3. Ein richtiger Schlag ins Gesicht und selbst nach dem Abpfiff waren einige Düsseldorfer noch sicher, wenigstens den 16. Platz erreicht zu haben. So etwas wie Hoffnung machte sich unter den Spielern breit. Dann kamen die Neuigkeiten aus Dortmund, das vermeintliche Ausgleichstor durch Marcel Schmelzer wurde zurückgenommen. Genaueres dazu, kann man auf der sehr aufschlussreichen Seite www.wahretabelle.de lesen.

Der andere Verein in der Verlosung, der FC Augsburg, sicherte sich durch ein ungefährdetes 3:1 zu Hause gegen die bereits abgestiegenen Greuther Fürth einen direkten Nicht-Abstiegsplatz. Damit belohnt sich der FCA zum Ende der Saison selbst, denn das Team beeindruckte durch Leidenschaft, Kampf und den absoluten Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Auch hier gratuliert der Stehgeiger recht herzlich!

Zurück zu Hopp

Hoffenheim erreichte also einen 1:2 Auswärtserfolg beim Champions League Finalisten Borussia Dortmund. Die Truppe von Markus Gisdol schaffte noch den rettenden Sprung auf Platz 16. Ich hätte nicht gedacht, dass der BVB die Chance verstreichen lässt, den ungeliebten Club in die zweite Liga zu schicken. Mediale Scharmützel zwischen Hans-Joachim Watze und Dietmar Hopp als auch die berühmte Schall-Affäre sollten genug Zündstoff für den BVB liefern. Dazu kam es aber nicht, nur auf Fan-Seite und auf den Rängen war der totale Wille zu spüren, das „Projekt“ Hoffenheim aus der Eliteklasse zu schießen. Einziger verschmerzbarer Wermutstropfen, Andreas Beck muss auf seine Nationalmannschaftsberufung verzichten.

Traditionalisten aller Länder, vereinigt euch!

Jetzt schaut ganz Deutschland auf den 1. FC Kaiserslautern, welcher die Flagge der Tradition hochhalten soll. Ist der FCK dieser Aufgabe gewachsen? Der Stehgeiger hat da so seine Zweifel.

Die Hoffenheimer Mannschaft besitzt einen unschätzbaren psychologischen Vorteil. Sie haben sich entgegen allen Voraussagen und durch eine miserable Saison gekämpft. Am Ende wurden sie belohnt. Die viel besungene Wagenburg-Mentalität dürfte der TSG sicher sein. Besser hätte selbst der große José Mourinho die Geschichte nicht inszenieren können. Der 1. FC Kaiserslautern dürfte gewarnt sein, dass dieser angeknockte Boxer sich in letzter Sekunde vor dem KO in den Gong rettete und bereits neuen Willen und Energie getankt hat.

Machen wir uns nichts vor. Der 1. FC Kaiserslautern hat die schlechteren Einzelspieler, da bedarf es auch keiner Positionsanalyse. Hoffenheim verfügt eben über Mittel, von denen man in Kaiserslautern nur träumen kann, egal wie man dazu steht. Es mutet wie ein darwinistischer Evolutionskampf an, das angepasste und moderne Fußballimperium gegen den steinzeitlichen Dickhäuter. Natürlich hat der 1. FC Kaiserslautern die reichere Geschichte, mehr Fans und den größeren Namen. Sportlich und strukturell gesehen, hat die TSG 1899 aber zahlreiche Vereine hinter sich gelassen. Mit wenig Skrupel und der Präzision eines Schönheitschirurgen hat Hopp den Verein in den deutschen Fußball eingepflanzt. Selbst ein Abstieg würde den dauerhaften Aufstieg dieses Projekts nicht hindern, höchstens um eine Zeit verzögern. Mit so viel Geld kann man kaum etwas falsch machen und probiert so lange, bis alles passt. Rasenballsport Leipzig und der Red Bull Konzern lassen Glückwünsche ausrichten.

Mittelfristig gesehen kann man gegen solche finanzstarken Emporkömmlinge nichts ausrichten. Ein Verein wie der 1. FC Kaiserslautern muss sich neu orientieren und eine andere Nische für seine Existenz finden, als den althergebrachten Anspruch auf die Bundesliga. Die TSG Hoffenheim rühmt sich zwar ihrer Nachwuchsarbeit und setzte sogar in entscheidenden Spielen auf junge Kerle (Thesker, Sühle etc.), aber sollte es eng werden, nimmt man da einfach Geld in Hand und erzwingt etwa die Wiedergutmachung eines Betriebsunfalls Abstieg. Sollte sich Hoffenheim in den beiden Spielen gegen Kaiserslautern durchsetzen, blüht dem deutschen Fußball sogar noch mehr Ungemach aus der Machtzentrale in Sinsheim. Man hat gesehen, was mit Mannschaften passieren kann, die dem Tod von der Schippe springen und Krisenzeiten irgendwie meistern (Hannover 96, Borussia Mönchengladbach). Der Kern dieser Hoffenheimer Mannschaft wird zusammenwachsen und den besten Teamgeist seit ihrem märchenhaften Aufstieg formen. Sogar noch dichter und besser, da dieses Zusammengehörigkeitsgefühl aus einer wirklichen Krise entsprang und nicht durch das Feiern und Jubeln gestählt wurde. Dazu wird man dann punktuell starke Leute holen, die endlich so etwas wie eine Hierarchie und Gerüst vorfinden werden. Die Implementierung von Führungsspielern wie Tim Wiese oder Matthieu Delpierre ging ja gehörig schief.

Ein Ausblick

In zwei Spielen kann sportlich viel passieren, aber dem 1. FC Kaiserslautern wäre ein anderer Gegner besser bekommen. Sollten die Hoffenheimer wieder den Willen und das Miteinander aufbringen, dass sie in diese Option geführt hat, sieht der Stehgeiger schwarz für die Roten Teufel. Auch ein Blick auf die Bilanz ist vernichtend. In sechs Spielen konnte der FCK nicht ein einziges Duell gewinnen und verlor 4 mal. Nur zwei Unentschieden sprangen dabei heraus. Man erinnert sich noch an die ernüchternde Heimniederlage vom 04.04.2008, als der FCK mit einem Bein bereits im Grab stand. Auf beiden Seiten sind nicht mehr viele Spieler aus dieser Zeit übrig, aber die Rahmenbedingungen haben sich beachtlich geändert.

So sehr ich dem FCK den Sieg wünsche und auch bei beiden Spielen die Mannschaft unterstützen werde, so realistisch muss der Stehgeiger die Lage betrachten. Sollte nicht etwas Außergewöhnliches geschehen, was es am Betze immer mal gab, spielt der 1. FC Kaiserslautern nächste Saison in der zweiten Bundesliga und die TSG 1899 Hoffenheim wird einen ungeahnten Schub aus der Relegation ziehen. Beide Spiele bringen eine Menge Öffentlichkeit und werden die Marke TSG 1899 auch noch bei dem letzten Fußballverrückten bekannt machen. Hinzu kommt der neue Zusammenhalt und die gefundene Gemeinschaft. Auch darum drückt ein großer Teil Fußball-Deutschlands dem 1. FC Kaiserslautern alle verfügbaren Daumen.

Man darf gespannt sein, ob sich das FCK Kollektiv bündelt und es schafft, dem übermächtigen Gegner ein Bein zu stellen. Sicherlich muss man sich jetzt sportlich vor Hoffenheim nicht ins Hemd machen, aber auch nicht die unverrückbaren Gegebenheiten aus den Augen verlieren.

Die Rollen des Favoriten und Underdogs sind eindeutig verteilt. Für viele gehen damit auch die Rollen des Bösewichts und des Helden einher. Es wird ein nie da gewesenes Duell David gegen Goliath werden, dem wir alle entgegenfiebern.

Ganz so bedeutungstragend wie viele Fans diese Spiele sehen, darf es der FCK-Profi nicht tun. Es wird extrem wichtig sein, dass Trainer Franco Foda den Spielern die nötige Leichtigkeit nahe bringt um überhaupt auf dieser große Bühne etwas leisten zu können. Vielleicht kann man den scheidenden Tim Wiese heran ziehen, damit er ein paar letzte Informationen aus dem Kraichgau liefert. Trotz aller sportlichen Wichtigkeit, der Ausgang dieses Spiels darf den Weg den der 1. FC Kaiserslautern einschlagen soll, nicht beeinträchtigen.

Noch etwas in anderer Sache:

Hiermit ruft der Stehgeiger alle Fans des 1. FC Kaiserslautern auf, die Mannschaft bedingungslos zu unterstützen. Dabei muss auf krasse Beleidigungen einzelner Personen („D. Hopp, Sohn einer Hure“ z.B.) und Gewalt/Vandalismus (Hooligans oder Ultras) in Sinsheim verzichtet werden. Der Fokus liegt auf uns allen und es wäre zu schade, wenn wir das Bild des DFB und vieler populärer Medien bestätigen würden. Selbst wenn wir sportlich unterlegen sind, bietet sich die einmalige Chance der ganzen Welt zu zeigen, was es heißt eine gewachsene Fankultur zu sein. Geld kann vieles erkaufen, aber nicht Liebe und Herzblut. Dafür sollten diese beiden Spiele gegen die TSG 1899 Hoffenheim für uns Fans stehen. Bietet eure besten Choreos, Gesänge und Plakate auf! Zeigt diesen nüchternen Wirtschaftsbossen, was es heißt ein echter Fan zu sein. Nur lasst Pyro, Knüppel und mieses Vokabular zu Hause. Der große Hans Hubert Vogts sagte einmal: „„Gewalt gehört nicht auf den Fußballplatz, sondern nach Hause zur Ehefrau.“ !

In diesem Sinne

euer Stehgeiger

 

Die nähere Zukunft – In Teufels Küche? Teil 1/2

Die Saison neigt sich dem Ende zu und unabhängig wie die Relegation ausgehen mag, die Kaderplanung wird bereits vorangetrieben. Im letzten Artikel habe ich mich ausführlich mit den Leihspielern und dem bestehenden Kader auseinandergesetzt, jetzt möchte ich auf mögliche Zugänge eingehen. Damit meine ich weniger externe Spieler, sondern die jungen Männer aus dem Unterbau des 1. FC Kaiserslautern. Den Fokus lege ich dabei besonders auf die zweite Mannschaft in der Regionalliga Südwest sowie die A-Jugend (U-19). Im ersten Teil werde ich nur den FCK II und seine Lage/Rolle kommentieren.

Ich muss meine Leser wieder einmal vorwarnen, dass ich beide genannten Teams viel zu selten live zu sehen bekomme, mich aber intensiv mit Spielberichten und den Ergebnissen beschäftige.

Die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern spielt in der Regionalliga Südwest. Trainer des FCK II war der allseits bekannte Alois Schwartz. Er verrichtete solide Arbeit und immer wieder fanden Spieler den Weg aus der Zweiten in die erste Mannschaft. Nach dem 8. Spieltag am 07.09.2012, einem Heimsieg gegen den starken SV Elversberg, wechselte Schwartz die Farben. Der treue Übungsleiter, der auch schon als Interimscoach der ersten Mannschaft in Erscheinung getreten war und seit er in der Saison 06/07 den FCK II übernahm alle Widrigkeiten überlebte, schloss sich dem Drittligisten Rot-Weiß Erfurt an. Der Coach selbst war nie ein aktiver Spieler für den FCK gewesen, er spielte sogar bei Rivalen wie Waldhof Mannheim und dem FC Homburg. Schwartz nahm die Chance auf einen Cheftrainer-Posten im Profi-Bereich wahr. Nachfolger sollte der 1991er Meisterspieler Guido Hoffmann werden, ein ehemaliger Weggefährte von Stefan Kuntz (ohne jede Wertung). In den 12 Spielen unter seiner Leitung, schaffte der kleine FCK 4 Siege, 5 Unentschieden und 3 Niederlagen. Keine schlechte Bilanz für den Neuling. Trotzdem wurde die Interimslösung wieder auf einen anderen Posten verschoben, als man einen geeigneteren Nachfolger für Schwarzt fand. Hoffmann trägt heute die Bezeichnung „Junioren Chef-Trainer“ und Konrad Fünfstück übernahm den Trainerposten. Nebenbei fungiert dieser Fünfstück auch noch als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Selbst vielen Insidern war Fünfstück kein Begriff. Profi war er nie und ist mit seinen 32 Jahren auch ein recht junger Trainer mit großem Aufgabenbereich. Man vernahm nur vom abgebenden Verein SpVgg Greuther Fürth, dass man seinen Abgang sehr bedauere. Man hoffte, die Verantwortlichen hätten sich bei dieser Personalie etwas gedacht. Fünfstück hat also einen recht großen Kompetenzbereich und rechtfertigt das bis jetzt völlig. Seit seiner Übernahm des FCK II, spielte die Mannschaft um den Aufstieg in die dritte Liga mit und führte die Tabelle zwischenzeitlich an. Nun ist man auf der Zielgeraden gestolpert und kann sich die mögliche Relegationsrunde abschminken.

Trotzdem muss man sagen, dass seine Arbeit für sich spricht. Seit dem 21. Spieltag gelang es der zweiten Mannschaft 6 Spiele zu gewinnen, bei nur 3 Niederlagen und 5 Remis.

Greuther Fürth machte aus seinen wenigen Ressourcen viel und schaffte es immer wieder herausragende Jugendspieler an den Profi-Bereich heranzuführen. Darunter Bundesligaprofis wie Sercan Sararer, U-20 Nationalspieler Felix Klaus, Stefan Schröck, Edgar Prib, Heiko Westermann, Christian Eigler, Roberto Hilbert, Nicolai Müller, Thorsten Oehrl, unseren Markus Karl, Björn Schlicke, Ronny Philp, Jury Judt und Daniel Adlung um nur einmal die prominentesten Beispiele zu nennen. Allein Westermann, Eigler, Müller, Hilbert und Schlicke generierten dabei geschätzte 5.700.000 € Ablösezahlungen (Quelle: www.transfermarkt.de). Zehn Jahre lang war Konrad Fünfstück als Jugendtrainer und Trainer der Reserve in Fürth maßgeblich an der Entwicklung solcher Spieler beteiligt.

Die Personalie Fünfstück und die guten Ergebnisse der zweiten Mannschaft werte ich optimistisch als Zeichen, dass der Unterbau des 1. FC Kaiserslautern sein Schattendasein ablegen kann und endlich wieder kostengünstige Profis für den FCK produziert. Natürlich ist Jugendarbeit im Allgemeinen ein vielschichtiges Thema und lässt sich selten an wenigen Faktoren festmachen, aber ein Schritt in die richtige Richtung scheint mit der Inthronisierung Fünfstücks gemacht. Interessante Spieler finden sich in der Reserve, die zur kommenden Saison definitiv einen genaueren Blick im Hinblick auf die Kaderzusammenstellung wert sind. Im nächsten Schritt möchte ich einige näher beleuchten.

Da wäre zum Beispiel der junge Jean Zimmer, ehemaliger Kapitän der A-Jugend. Der als linker und rechter Verteidiger einsetzbare 19-jährige, überzeugte in seiner Premierensaison im Herrenbereich mühelos und etablierte sich als Stammspieler. Bis heute hat er 33 Spiele in der Startelf absolviert, wobei er nur einmal ausgewechselt wurde. Erstaunliche Werte für einen Junior, der bei einem Aufstiegskandidaten in der Regionalliga debütierte.

Mario Pokar kam ablösefrei von Eintracht Frankfurt II. Der junge Mann (23) hat eine bewegte Zeit hinter sich, startete er bei der Eintracht und wechselte dann auf die Insel zur U-18 der Blackburn Rovers. Nach kurzen Aufenthalten in Sandhausen und bei Hessen Kassel, kehrte er zur Eintracht zurück. Jetzt führt er die Reserve als Kapitän an und stand 32 mal in der ersten Elf. Dabei kam er als offensiver Mittelfeldspieler auf 3 Tore und 13 Vorlagen. Ausgebremst wurde er bis jetzt durch eine Gelb Rote Karte. Mit 23 hat er nicht mehr den totalen Talentstatus, aber auch Spätzünder darf man nicht aus den Augen verlieren. Man erinnere sich nur an Miroslav Klose, der seines Zeichens auch erst Anfang 20 seine Profikarriere ins Rollen brachte. Das erwähne ich nur wegen der Parallele im Altersbereich, ich will Pokar nicht etwa eine Weltlaufbahn wie Klose vorhersagen.

Top-Scorer Sascha Wolfert (23), der auch schon bei den Profis auftauchte, verlässt den FCK zum Ende der Saison in Richtung Wehen-Wiesbaden. Mit 12 Toren und 3 Vorlagen sucht er die Herausforderung bei einem anderen Club.

Jan-Lucas Dorow rückte wie Kollege Zimmer aus der U-19 auf und brauchte eine längere Eingewöhnungsphase. Im Verlauf der Saison stand er aber 19 mal auf dem Feld und brachte als Stürmer 6 Tore und 2 Vorlagen ein. Der Zweibrücker avancierte immer mehr zum Top Joker. Ihn sollte man gut beobachten, denn schon in der A-Jugend galt er als sehr talentierter Spieler.

Die Umstellung in den Herrenfußball fällt nicht jedem Spieler gleich leicht.Offensivkraft Kevin Schwehm, der bereits 2010 unter Horst Hrubesch in der U-18 Nationalmannschaft debütierte, fand noch nicht so recht seine Rolle. 15 Spiele meist als Einwechselspieler und 1 Tor stehen zu Buche. Auch hier gilt, weiterhin auf dem Zettel haben. Verletzungen sind dabei nur ein Grund, warum es nicht direkt auf Anhieb funktionieren muss.

Auf der Position des Torwarts, dank Gerry Ehrmann seit Ewigkeiten keine Baustelle mehr für den FCK, spielt Marius Müller. In 30 Spielen kassierte er 31 Gegentore und behielt 12 Mal eine weiße Weste. Der Heppenheimer mit dem Gardemaß von 1,92 m gilt für Beobachter als eine Art „Kevin Trapp“ und fungiert bereits als 3. Torhüter bei den Profis. Da Ehrmann alle Torhüter trainiert und kürzlich bis 2015 verlängerte, kann man in diesem Bereich auf Einiges hoffen. Um den Tarzan beneidet uns fast ganz Fußballdeutschland, man darf sich glücklich schätzen diesen Typen und Fachmann so lange Jahre am Berg zu haben.

Dabei ergeben sich auf den Positionen hinter Tobias Sippel interessante Möglichkeiten. Sollte man Müller zur Nummer 2 machen, könnte Raphael Salinger aus der A-Jugend aufrücken und um einen Stammplatz in der Reserve kämpfen. Dann müsste man sich nicht zwingend den soliden Hohs leisten, falls Salinger eine ähnliche Rolle einnähme wie Müller in dieser Saison. Aber zu Salinger und den anderen Pokalhelden aus der U-19 werde ich im zweiten Teil dieses Artikels mehr schreiben.

Abschließend bleibt es extrem wichtig den jungen Spielern eine Perspektive zu bieten. Der Name Fünfstück und seine Vita stehen erst einmal für ein neues Sprungbrett in Form der Reserve. Durchlässigkeit ist ein Thema, dass alle erfolgreichen Ausbildungsvereine extrem wichtig nehmen. Dabei sollte das Label „Ausbildungsverein“ nicht immer so negativ gesehen werden. Man darf ja in den letzten Jahren mit großen Augen zusehen, dass Clubs wie der SC Freiburg, Rivale Mainz 05 oder auch der 1. FC Nürnberg Erfolg haben (im jeweiligen Rahmen, zb. Klassenerhalt). Wenn der 1. FC Kaiserslautern ein Ausbildungsverein sein soll und ähnliche Transfererlöse, finanzielle Sicherheiten und Strukturen wie in Freiburg erreicht, dann bin ich der Erste in der West, der sich diese Marke auf die Fahne schreibt.

Es geht hier nicht um romantische Gedanken an Spieler, die dem Verein auf Ewig die Treue halten. Sondern um die Schaffung von Strukturen, die es dem FCK ermöglichen auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Wenn es gelingt einen Spieler wie Dominique Heintz hervorzubringen und ihn in den kommenden Jahren gewinnbringend zu verkaufen, dann hat man sich Nichts vorzuwerfen. Sportlicher Ersatz findet sich nämlich leichter, wenn man positive Beispiele geben kann. Dann begnügen sich Spieler auch eher mit einem durchschnittlichen Profi-Gehalt, als teure und identifikationslose Söldner, die Jahr um Jahr in Scharen kommen und gehen. Solange der FCK nicht auf zwei gesunden Beinen steht, wird es auch nie möglich sein Top-Spieler längerfristig zu halten. Und auch die Rolle des FCK sollte klar kommuniziert und definiert sein: Es gibt immer noch größere Fische im Teich. Egal wie rosa-rot die Vereinsbrille auch sein mag. Manche Angebote können Spieler, Berater und Vereine nicht ausschlagen. Die Fans sollten sich von den historischen Ansprüchen lösen, damit meine ich nicht sportliche Erwartungen, sondern Ansprüche an Spieler die gleiche Identifikation und Leidenschaft für die Roten Teufel aufzubringen, wie man selbst. Auch wenn das richtig schwer fällt. Ausnahmen gibt es immer, wie unser Tarzan Gerry!

In diesem Sinne

Euer Stehgeiger